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  Albrecht von Graefe (1828–1870)  Medizinisch gilt von Graefe als eigentlicher Begründer des Fachgebiets Augenheilkunde (Ophtalmologie). 1866 wird er, selber Sohn eines Augenarzts, Direktor der augenärztlichen Abteilung der Charité in Berlin. Er erfindet die Iridektomie zur Behandlung des grünen Stars (Glaukom), verschiedene weitere Fachbegriffe tragen seinen Namen, das Graefe-Syndrom, der Graefe-Fleck oder der Graefe-Reflex. Seine Operationskunst ist legendär, seine Schaffenskraft immens.
  Carl Böckli - Bö (1889 - 1970)  Eine weitere bekannte Persönlichkeit, die in Heiden lebte, war Carl Böckli, besser bekannt als "Bö". Er prägte über Jahrzehnte als Redaktor und Karikaturist die Rorschacher Satire-Zeitschrift "Nebelspalter". Bö hatte nicht nur eine spitze Feder sondern auch einen entsprechenden Witz. Zu seiner Ausbildung gehörte der Besuch der Kunstgewerbeschule Zürich, wozu er später bemerkte: "Als mir, nachdem ich mein Bestes hergab, die Professoren rieten, den Beruf zu wechseln, ich solle lieber Coiffeur werden, wechselte ich die Professoren."
  Heinrich von Herzogenberg (1843 - 1900)  Eine zeitweise in Heiden weilende Berühmtheit war der 1843 in Graz geborene Komponist Heinrich von Herzogenberg. Herzogenberg war mit Johannes Brahms befreundet. 1872 gründete er in Leipzig mit dem Bach-Biografen Philipp Spitta den Bach-Verein und brachte die Bachkantaten in der Thomaskirche erstmals wieder zur Aufführung. Ab 1885 leitete er in Berlin die Abteilung Komposition an der Königlichen Hochschule für Musik.
  Henry Dunant (1828 - 1910)  Die wohl berümteste Person, die einen Teil ihres Lebens in Heiden verbrachte, war Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes und zusammen mit dem französischen Pazifisten Frédéric Passy (1822 - 1912), erster Friedensnobelpreisträger 1901. Im ehemaligen Bezirkskrankenhaus, wo Dunant von 1892 bis zu seinem Tode lebte, befindet sich ein eindrückliches Museum über sein Leben und Werk.





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