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OK Böögg

Laudatio von Gemeindepräsident Röbi Diethelm

Woran erkennt man die Stärke einer Gemeinschaft?

Ganz eindeutig an der Bereitschaft der Leute, sich gegenseitig zu unterstützen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

Wenn wir die Verbrennung des Zürcher Bööggs anschauen, dann sehen wir klar, dass Heiden eine starke Gemeinschaft ist.

Das OK hatte nur sechs Wochen Zeit, um den Zürcher Zünften das Verbrennen ihres Bööggs zu organisieren.

Die Gemeinde war ebenfalls involviert, mussten wir doch die Bewilligungen erteilen. Als ich mich in Zürich etwas umhörte, wurde mir mitgeteilt, dass sie rund 1½ Jahre benötigen, um ein Sächseläuten genehmigen zu können. Typisch Zürich, dachte ich – die können ja nicht einmal ihr Stadtfest ohne Bürokratie planen. Das konnten wir besser …

Das OK um Max Frischknecht hat ganze Arbeit geleistet. Es war schön zu sehen, wie die Gruppe funktionierte. Das gegenseitige Vertrauen war greifbar und jeder wusste, was zu tun war. Dieses Engagement für unsere Gemeinschaft und unsere Gemeinde verdient Respekt und Dank. 

Wie wichtig unser Handeln war, haben wir nach dem 22. Juni gesehen. Bis dahin wollte und wollte der Sommer nicht kommen. Mit dem Verbrennen kam der Befreiungsschlag und aus dem Sommer wurde doch noch etwas.

Dass es am Nachmittag des 22. Juni wie aus Kübeln goss, dafür kann niemand etwas. Dass die Verbrennung trotz dieser miesen Witterung stattfand, alles super vorbereitet war und alles wirklich gut klappte, dafür ist das OK und sind alle Mithelfenden verantwortlich. Ohne diese Solidarität und diesen Eifer hätte es nicht geklappt.

Der Gemeinderat Heiden dankt deshalb allen Mitwirkenden und ganz besonders dem OK für ihr Engagement in Sachen Böögg von ganzem Herzen. Sie dürfen stolz sein auf ihre Leistungen und sie haben den Prix Heiden mehr als verdient.