Albert Ebneter & Aschi Städler
Laudatio von Hannes Friedli
Als ich vom Vorredner, vom Gemeinderat Stefan Züst angefragt worden bin, ob ich am heutigen Abend eine würdigende Rede zu den beiden Preisträgern halten könnte, habe ich mich richtig gefreut über die Wahl vom Preis-Kommittee. Und ich freue mich auch jetzt, dass ich das machen darf an diesem weihnächtlichen Adventsmarkt.
Aschi Städler und Albert Ebneter sind immer da gewesen. Das meine ich im direkten Sinn und auch im übertragenen Sinn. Im direkten Sinn: Der Aschi hat für mich dank seiner beruflichen Tätigkeit, aber auch sonst, schon immer zum Dorfbild gehört. Für mich schon lange bevor ich ihn auch als Leiter im Behindertensport Vorderland kennen gelernt habe. Zuerst einmal ist er mir als Dorfverschönerer aufgefallen. Vielen von den Anwesenden ist dieser Anblick sicher noch präsent.
Als ich – zuerst mehr als Zaungast bzw. als Vater einer kleinen Sportlerin – beim PluSport – Behindertensport Vorderland angefangen habe, ist Aschi neben Albert schon deutlicher in Erscheinung getreten. Aschi hat damals die Kindergruppe geleitet. Albert hat bei der Erwachsenengruppe im Leitungsteam und im Vorstand eine wichtige Rolle gespielt. Als Leitende haben es beide mit grosser Klarheit, viel Tatkraft und einer stetigen Einsatzbereitschaft geschafft, viele Turnstunde für die Mitglieder vom PluSport zum Erlebnis zu machen. Dabei sind sie zum eigentlichen Dreamteam für Viele und auch für mich geworden.
Aber nicht nur Turnstunde sind unvergessen. Legendär sind zum Beispiel die Velotouren gewesen. Von Albert sind diese Wochenenden immer perfekt vorbereitet gewesen. Was es bedeutet, wenn man mit mehr als 50 Velofahrerinnen und -fahrern durch die Ostschweiz kurvt, kann wohl nur ermessen, wer einmal dabei gewesen ist.
Auch die jährlichen Wochenend-Ausflüge zum PluSport-Tag in Magglingen sind dank Aschis umsichtiger Organisation immer ein Höhepunkt im Vereinsjahr gewesen. Gemeinsame Erlebnisse, die allen in bester Erinnerung bleiben werden.
Aschi und Albert, beide haben nichts dem Zufall überlassen und sie haben immer einen Notfallplan gehabt – den sie kaum einmal gebraucht haben, selbstverständlich.
Und da kommt die Aussage ‘sie sind immer da gewesen’ noch ihre übertragene Bedeutung: Sie sind immer da gewesen: für den Turnverein, für die betreuten, grossen und kleinen Sportlerinnen und Sportler, für den Zusammenhalt des Leitungsteams und der wachsenden Schar der Turnenenden. Und nicht zuletzt für den Verein PluSport Vorderland.
Im letzten Jahr haben die Beiden nach sagenhaften 30 Jahren Vereinstreue ihren Rücktritt gegeben. Natürlich haben wir vom PluSport uns den Zugriff auf das Dreamteam gesichert, indem wir sie zu Ehrenmitgliedern gekürt haben. So kommen sie heute vom traditionellen Chlaushöck. Ebenfalls ein traditioneller Vereins-Anlass, den die beiden gemeinsam über lange Zeit mitgeprägt haben.