Max Frischknecht
Der erste Träger des Prix Heiden war mit gutem Grund Max Frischknecht. In seiner Laudatio bezeichnete ihn Martin Engler als einen «Rastlosen» – und tatsächlich setzt sich Max Frischknecht seit über 40 Jahren unermüdlich für Heiden ein.
Im Fussballverein war er zunächst als Spieler aktiv, später prägte er den Club als Präsident. Ab 1987 engagierte er sich zudem politisch als Mitglied des Gemeinderats, wobei er von 1990 bis 2001 Vize-Gemeindepräsident war. Während seiner 14 Jahre im Rat stand er der Kommission Bau – und Strassenkommission vor und realisierte zahlreiche Projekte, darunter etwa:
- die Totalsanierung der Poststrasse
- die Sanierung des Kursaals
- die Renovation des Turmzimmers der evangelischen Kirche
- der Neubau Schulhaus Wies
- der Sportplatz Langmoos
- der Neubau des Kirchgemeindehaus
- die Sanierung des Schwimmbads
Im Jahr 2003 wurde Max Frischknecht in den Kantonsrat gewählt, wo er sich für die Interessen von Heiden und des Vorderlands einsetzte. Am 7. Juni 2010 übernahm er das Amt des Kantonsratspräsidenten von Ralph Devos.
Auch als Präsident des Kurvereins machte er sich weit über die Region hinaus verdient. Immer wieder gelang es ihm, Heiden schweizweit – und gelegentlich sogar international – sichtbar zu machen: etwa 2014 als Etappenziel der Tour de Suisse, 2018 als Austragungsort des «Donnschtig-Jass» oder in der SRF-Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz».
Von Anfang an war Max Frischknecht zudem Mitorganisator des «heiden festivals», das Folkloremusik aus dem In- und Ausland nach Heiden bringt und den Ort jedes Jahr in ein lebendiges, kulturelles Begegnungszentrum verwandelt.
Er ist ein Netzwerker, Freiwilligenarbeiter und unermüdlicher Organisator. Engagierter geht nicht.